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zuletzt geändert: 21/12/11

Guestbook
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Am 6. Januar 2007 sind wir mit Ryan Air nach Rom geflogen. Da der Flug pro Person nur 35 Euro kostet, nimmt man gerne auch die Fahrt nach Frankfurt-Hahn auf sich.

In Rom fährt direkt ab Flughafen ein Linienbus bis zur Metrostation Anagnina (kostet 1 Euro). Von dort kommt man mit der Linie A direkt ins Zentrum Roms (Ticket kostet wieder 1 Euro und gilt für 75 Minuten). Unser Hotel lag fünf Minuten von der Metrostation Vittorio Emmanuele entfernt. Und wir hatten nur 10 Minuten Fußweg zum Kolosseum.

Das Kolosseum  ist das größte der im antiken Rom erbauten Amphitheater. Es war über 400 Jahre als Arena in Betrieb. Hier fanden Gladiatorenkämpfe, nachgestellte Seeschlachten und Tierhetzen statt. Heute kann man sich vor dem Eingang mit Gladiatorenimitatoren fotografieren lassen (gegen bare Münze natürlich) und die Anlage besichtigen. Nachmittags sind die Warteschlangen extrem lang - also früh aufstehen.

Neben dem Kolosseum steht der Konstantinbogen, der im Jahre 315 zum zehnten Jahrestag der Regierung Konstantins geweiht wurde. Er ist der größte und jüngste unter den drei Triumphbögen, die im antiken Viertel um das Forum Romanum erhalten sind.

 

Weiter geht’s ins Forum Romanum, dem Zentrum des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens im frühen Rom.

Vom Forum Romanum kann man aufsteigen zum Palatin, einem der sieben Hügel Roms. Er gilt als ältester bewohnter Teil Roms - hier befanden sich bereits im 10. Jahrhundert v. Chr. menschliche Ansiedlungen. Der Palatin war die Wohnsiedlung wohlhabender Bürger und auch vieler römischer Kaiser.

Ein Muss für alle Romreisenden ist natürlich die spanische Treppe, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Roms. Sie gilt als beliebter Treffpunkt für Römer und Touristen. Bei unserem Besuch war davon nichts zu spüren, wir waren fast alleine.

Stanza della Segnatura mit Fresken von Raffael

Disputa Del Sacramento

Sixtinische Kapelle - das Highlight

Eines der ältesten Bauwerke ist der Saturntempel (ca. 490 v. Chr.) - hier wurde zeitweise auch der römische Staatsschatz aufbewahrt.

Das gesamte Gelände ist riesig und es gibt unheimlich viel “altes Zeug” zu sehen. Man kann sich richtig vorstellen, wie es damals ausgesehen haben muss und der Platz voll mit Menschen war - ist er heute auch noch, wenn auch aus anderem Grund.

Nicht ganz so alt, aber einer der Gründe für diese Rom-Tour:

Der Moses von Michelangelo in der Basilika San Pietro in Vincoli.

Zentralfigur des Grabmals Julius II. von 1545. Besonders der rechte Oberschenkel zeigt Spuren der tatschfreudigen Touristen. Oben in der Mitte die Figur des liegenden Papstes.

 

Am Fontana di Trevi waren dann deutlich mehr Touristen. Vor allem Reisegruppen, die gemeinsam eine Münze über die Schulter in den Brunnen warfen - denn dann kommt man zurück nach Rom.

Petersdom und vatikanische Museen. Da braucht man viel Zeit. Früh anstellen - wir waren um 8.15 Uhr dort und standen am Ende der ca. 80 Meter langen Schlange. Bereits 5 Minuten später war die Schlange hinter uns schon 200 m lang. Am Eingang dann Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Aber dann durften auch wir rein.

Man kann sich bei einem Besuch nicht alles ansehen, diese Masse erschlägt einen wirklich. Fotografieren darf man nur ohne Blitz, in der sixtinischen Kapelle gar nicht.

Die Schule von Athen

Der Petersdom ist einfach nur gigantisch. Die Statuen sind größer als in anderen Kirchen, die Vergoldungen noch goldener, der Baldachin über dem Altar noch höher...

Wir haben andere Kirchen gesehen, die mir als Kirche einfach besser gefallen haben. Aber dafür hat der Petersdom die Pietà von Michelangelo. Nach einem Anschlag eines Irren mit einem Hammer leider nur noch hinter Glas, aber trotzdem das schönste Stück der ganzen Kirche - für mich jedenfalls.

Ich habe noch so viele Fotos - Kirchen (angeblich gibt es 800 in Rom und wir haben nur etwa 5% davon gesehen), Foren, Plätze, Brunnen, Statuen... Aber all das kann gar nicht vermitteln, was es in Rom alles zu sehen gibt.  In jeder Gasse gibt es irgendwas zu entdecken - man muss es einfach selbst gesehen und erlaufen haben.

Rom ist jedenfalls immer eine Reise wert. Ich werde wiederkommen - zur Sicherheit habe ich auch eine Münze in den Trevibrunnen geworfen.

 

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